Hühnergeschnetzeltes Zürcher Art | 14 Punkte – WEIGHT WATCHERS

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Eigentlich wollte ich heute mit Freude über das in den Pfannen brutzelnde Gericht schreiben. Ein Klassiker in etwas abgewandelter Form. Doch gestern war im Tages–Anzeiger ein Bericht über die Nutztierhaltung in der Schweiz der sehr zu denken gibt. Ich möchte euch nicht von fleischlosem Essen überzeugen, denn auch ich liebe Fleisch sehr. Es geht mir einmal mehr um die Sensibilisierung für bewusstes Einkaufen (http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Viele-Tiere-sind-arme-Schweine/story/26083394). Leider sind Biobauern nicht überall um die Ecke zu finden. Die einzig gangbare Lösung ist etwas weniger Fleisch zu essen. Dies wäre nebenbei gut für unsere Umwelt.

Doch zurück in die Welt der Genüsse. Wir haben Lust auf Zürcher Geschnetzeltes. Das Originalrezept ist mit Kalbfleisch und Nieren. Anstelle des Kalbfleisch gibt es Huhn (120g*) aus Freilandhaltung. Die Nierchen lassen wir weg, da sie nicht Jederfrau’s Sache sind. Ohne feingeschnittene, glasierte Schalotten, Champignons und Halbrahm (60 ml) geht es jedoch nicht.

Wir setzen einen Topf mit weissem Reis auf. Währenddessen Schalotten schneiden, andünsten, auf einem Teller auf die Seite stellen. Die ca. 5mm dicke in Scheiben geschnittenen Champignons anbraten (siehe Tipp) und zu den Schalotten geben. Hühnerbrüstchen schnetzeln und in einen Teller geben, wenig Öl darüber, mit Salz & Pfeffer würzen, anbraten und zu den Champignons geben. Den Halbrahm in den Bratensaft der Pfanne geben und auf mittlerer Stufe erhitzen. Etwas Bratensauce oder Fleischfond hineinrühren und würzen. Sicher mit Salz & Pfeffer. Auch etwas Curry oder/und Paprika passen, gemahlene Salbei und Rosmarin ebenfalls. Da spiele ich gerne je nach Lust und Laune. Mir ist wie immer die Farbe wichtig, es darf nicht gräulich werden. Jetzt wenig Mehl über das Hühner–Champignons-Gemisch streuen damit der Rahm bindet, alles zurück in die Pfanne und gut vermischen. Sobald auch Fleisch und Pilze wieder erwärmt sind mit dem Reis auf den vorgewärmten Tellern anrichten. Dazu, wie fast immer bei uns, einen Salat.

TIPP: Die Champignons brate ich immer sehr heiss mit etwas ausgelassener Butter an – Sie bekommen damit nicht nur Farbe sondern auch Geschmack – Aber Vorsicht, die Pilze viel bewegen damit sie nicht anbrennen.

* Mengenangaben sind immer pro Person wenn im Rezept nicht anders vermerkt.

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