Entenbrust & Ratatouille | 12 Punkte – WEIGHT WATCHERS

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Wenn ich an Ratatouille denke, habe ich die Bilder von Rémy, der Wanderratte im Animationsfilm der Pixar Studios vor mir. In der Nase hingegen den Duft Südfrankreichs, von Thymian, Sonne, reifen Tomaten und dem salzigen Geschmacks des Meeres. Die Idee für dieses Gericht kam mir beim Gemüsehändler, beim Anblick von Auberginen und Paprikas. Nur was dazu? Was habe ich wo gegessen, was gab es zu Hause dazu. Für einmal liess mich mein Gedächtnis im Stich. Null, Zero Erinnerung. Doch immerhin hatte ich den Geschmack von Entenbrust auf der Zunge und bin überzeugt, dass die Kombination funktioniert. Leider beinhalten die gängigen Rezepte wie à l’Orange, Portweinsauce oder Zwetschgen entweder Alkohol, Zucker und oder Butter. Das ist nichts für unsere Gewichtsabnahme-Pläne.

Ich werde nur das Öl mit Thymian aromatisieren und ganz am Schluss etwas Honig einstreichen. Fleur de Sel und einige Pfeffermühlendrehs zum würzen verwenden. Das Fleisch (200g*) nehme ich frühzeitig aus dem Kühlschrank, damit es Zimmertemperatur bekommt. Schneide das Fett auf die Hälfte zurück. Anschliessend schneide ich mit dem Messer ein Gittermuster ins Fett, ohne das Fleisch zu verletzen. Angebraten wird bei mittlerer Hitze ca. 8 Minuten auf der Hautseite, dann weitere 6 Minuten nach dem drehen. Das Ergebnis ist zartrosa, wer die Ente durchgebraten will gibt pro Seite 1-2 Minuten dazu. Jetzt den Honig einstreichen, nochmals kurz drehen, würzen und in der Pfanne ohne Hitze 5 Minuten ruhen lassen. Dann aufschneiden und auf die warmen Teller drapieren.

Mit dem Ratatouille habe ich schon früher begonnen. Es beinhaltet: 1 Zwiebel, Knoblauch, 1 gelbe & 1 rote Paprika (ich mag die Grünen nicht), 1 Aubergine und 1-2 Zucchini je nach Grösse. Tomaten gehören auch hinein, aber um diese Jahreszeit? Brrrrrrrrrrr! Und auf die aus der Büchse bin ich heute nicht scharf. Also ohne Nachtschattengewächs für uns. Dafür noch Thymian und Majoran feingehackt. Mir schmeckts am besten mit ziemlich klein geschnittenen Würfeln. Nur so habe ich den gemischten Geschmack des Gerichts durch eine Gabelvoll im Mund. Provence pur & vive la France. Zwiebeln und Paprika als erstes in einen Topf geben. Langsam mit Olivenöl andämpfen. Wenn diese beginnen weich zu werden, kommen alle restlichen Zutaten und auch etwas Bouillon in hinzu. Wenn die Gemüse noch bissfest sind, stellen wir den Topf beiseite. Nach dem abkühlen den Saft vom Gemüse trennen und in einer Pfanne bei grosser Hitze stark reduzieren bis dieser dickflüssig wird. Den Saft wieder an das Gemüse geben und alles gut vermischen. Salz und Pfeffer nach Wunsch. Vor dem servieren nochmals erwärmen.

Dazu geben wir weissen Reis (70g trocken). Schupfnudeln wie sie gerne bei unserem nördlichen Nachbarn zur Ente gegessen werden sind mir zuviel Aufwand. Schon das Ratatouille hat mich eine gute Stunde Zeit gekostet.

TIPP: Von Ratatouille koche ich immer eine zu grosse Portion – Da wir keine Punkte zählen müssen, wird es am Abend gewärmt oder geht portioniert in den Tiefkühler.

* Mengenangaben sind immer pro Person, wenn im Rezept nicht anders vermerkt.

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