Hühnerschenkel en Cocotte | 10 Punkte – WEIGHT WATCHERS

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Seit 12 Wochen koche ich für unsere Minikantine. 12 Wochen Abnehmprogramm am Stück. 12 Wochen ohne fette Rahmsaucen, ohne im Rotwein Geschmortes. 12 Wochen ohne im Butter gedünstetes Gemüse, ohne Wein zum Mittagstisch und ohne Teigwaren mit viel Käse und Butter à Discretion. Und auch 12 Wochen ohne Pralinen und Schokolade mit Karamellsplittern und Fleur de Sel. Bis gestern kam ich locker damit zurecht. Doch am Abend, beim planen des heutigen Essens, haben sich kleine Teufelchen in meinen Kopf geschlichen. Sie erzählten mir von den feinen Dingen, die ich verpassen würde. Sie liessen dabei nichts aus, auch nicht die fettesten Delikatessen. Ich wusste mir wirklich nicht zu helfen, denn diese leckeren Dinge sind seit 12 Wochen aus unserem Haus verbannt. Letztendlich habe ich mich früh ins Bett gelegt und beim Schäfchen zählen, die Teufelchen links liegen lassen.

Heute schmoren wir Hühnerschenkel (nein nicht im Rotwein) in Gemüse im Topf. Die Zutaten sind eine Karotte, der Länge nach geviertelt und in mundgerechte Stücke geschnitten, etwas gehackte Zwiebel, ein Stengel Stangensellerie in 1-2 cm Stücke geschnitten, 1 Knoblauchzehe, 1 Tomate in 1cm grosse Würfel geschnitten und 25g Rohschinkenwürfeli. Im Schmortopf (Cocotte) die gehäuteten und beim Gelenk halbierten Pouletstücke (170g*) anbraten, die Schinkenwürfeli für eine kurze Zeit dazugeben, beides aus dem Topf nehmen und auf die Seite stellen. Jetzt die Karottenstücke in den Fond in der Pfanne geben, etwas Hühnerbrühe dazu und köcheln lassen. Nach 5 Minuten die anderen Gemüse und ein Lorbeerblatt dazu geben. Weitere 5 Minuten köcheln lassen, mit Salz, Pfeffer und Rosmarin abschmecken. Die Hühnerschenkel und die Schinkenwürfel wieder dazu geben. Auf kleinem Feuer 15-20 Minuten weiterkochen. Dann mit einer Beilage (Basmati 60g trocken) auf den vorgewärmten Tellern servieren.

TIPP: Da wir zu dieser Jahreszeit bei uns noch keine akzeptablen Tomaten erhalten, habe ich diese durch Bio-Büchsentomaten ersetzt.

* Mengenangaben sind immer pro Person, wenn im Rezept nicht anders vermerkt.

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