FOOD KOLUMNE Nr. 26 | Lebensfreude

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Fast täglich ein brauchbares Rezept entwickeln und zu schreiben macht meistens Spass, aber nicht immer. Vorallem wenn mir nichts Neues einfallen will, wenn ich wie vor einer Wand stehe. Genau in diesen Momenten kommen mir nur Gerichte in den Sinn die ich nicht kochen darf. Entweder haben wir diese schon einmal gekocht, sie sind zum kochen bei uns zu aufwändig, zu teuer oder zu kalorienreich. An solchen Tagen würde ich am liebsten mein Jacket anziehen, abhauen und den Blog sich selbst überlassen. Freunde die ähnliches schon hier gelesen haben meinen, ihr seid ja selbst Schuld. Niemand hat gesagt, ihr müsst täglich einen Post veröffentlichen. Niemand hat verlangt, dass die Rezepte sich nicht wiederhohlen. Doch gerade darin liegt die Herausforderung. Durchhalten beim Abnehmen, durchhalten beim Bloggen, durchhalten beim Versuch eigene brauchbare Gerichte zu entwickeln. Nicht aufgeben, täglich mit neuer frischer Lebensfreude an die Aufgaben heran zu gehen. Wenn auch Kommentare bestätigen, dass fremde Menschen sich daran erfreuen, die Rezepte schätzen, die Texte witzig finden und auch abgenommen haben, dann macht es doppelt Freude und alles geht ganz leicht.

Wir hatten zwei Wochen Pause, genauer zwei Wochen Ferien. Wir konnten unsere Batterien aufladen und die Kreativität ist hoffentlich wieder Top. Ein halbes Jahr haben wir schon durchgehalten, 130 mehr oder weniger verschiedene Mahlzeiten auf unsere Teller gebracht und total über 200 Post’s veröffentlicht. Nicht zu vergessen dass in der Zeit auch einiges von unserem Übergewicht entflogen ist und unsere Kleider weniger drücken. Das sind doch Aufsteller die das Leben lebenswert machen und jedem Tag einen Sinn geben. Es ist die Summe aller Details bei unserem Abnehmrezeptkochblogprogramm das unserer kleinen Gemeinschaft gut tut und hoffentlich recht vielen da draussen im World Wide Web ebenfalls.

Zum Bild:
Ab nächstem Montag sind wir wieder gemeinsam im Garten am Essen. Hurra. Dass ich etwas böse schaue hatte einen Grund: Niemand wusste wie der Selbstauslöser zu bedienen ist. Dabei wurden unsere Gemüse-Spaghetti trotz der Sommerhitze kalt. Zum Glück habe ich’s überlebt.

2 Kommentare

  1. Selbstauslöser! Ich hätte Spaghetti gegessen, eine Rakete gestartet und nicht in die Kamera geguckt.
    Happy Switzerland.

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