Spargelrisotto | 12 Punkte – Weight Watchers

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Warum heisst es eigentlich Risotto? Hat ein Herr Otto dieses Gericht kreiert? Ich versuchte im Internet gescheiter zu werden, habe aber nur eine Vermutung gefunden. Es scheint, dass der Name aus den beiden Worten riso cotto → it ‚gekochter Reis‘ hervorgegangen ist. Nun bin ich beruhigt und kann weiterschreiben.
Wir haben vor 54 Wochen, also ganz zu Anbeginn unseres Blogs dieses Gericht schon einmal gekocht. Damals noch mit dem I-Phone fotografiert und ohne Rezept ins Netz gestellt. Dies alles holen wir heute nach.

Rezept: Unser Spargelrisotto besteht mehrheitlich aus Spargeln (ca. 300g*) und wenig Reis (70g trocken). Da Risotto für gutes gelingen oft und stark gerührt werden soll, kochen wir die Spargeln separat zum Voraus in leicht gesalzenem Wasser mit einer Prise Zucker. Sobald diese ok sind, nehmen wir sie mit einer Lochkelle aus dem Wasser dem wir noch wenig Bouillon beifügen. Dieses verwenden wir nun für den Risotto der so einen leichten Spargelgeschmack erhält.
Den Risotto zusammen mit einer fein gehackten Zwiebel in Olivenöl glasiert, mit dem Spargelwasser abgelöscht. Fleissig umrühren und gleichzeitiges beigeben von weiterem Spargelwasser ergeben schön schmelzige Reiskörner die innen drin doch noch bissfest sind. Sobald der Risotto gar ist Frischkäse (30g) und Parmesan (20g) einrühren, die warm gestellten Spargeln beimischen und wenn nötig mit Salz und Pfeffer würzen. Den Risotto auf vorgewärmten Teller geschöpft. Dazu einen gemischten Salat.

Vegetarisch: Dieses Gericht ist vegetarisch.
Vegan: Ohne Käse vegan.

* Mengenangaben sind immer pro Person, wenn im Rezept nicht anders vermerkt.
* Seit dem 9. Dezember 2015 kochen & rechnen wir mit SmartPoints.

9 Kommentare

  1. Ach wie schön, dass Du dem Gedankengang nachgegangen bist! Ich kenne das.
    Ich würde dann den ganzen Abend in der Küche stehen und zetern: „Also wenn Risotto von ‚riso cotto‘ (gekochter Reis) kommt, ist es aber extrem unlogisch, dass gerade Risotto so heisst, wo doch der Reis gerade da angebraten und gedünstet wird. Argh, das macht mich ganz fusselig.“ 😀

    1. Das habe ich mir anders vorgestellt. Der Reis wird glasiert, in meiner Denke geschieht etwas ähnliches wie beim Popkorn. Er „öffnet“sich beim ablöschen schneller damit Wasser und Salz in das Korn eindringen können. Deshalb schon die Körner salzen denn die „Erste“ Flüssigkeit dringt in die Reiskörner ein und bringt Geschmack.
      LG, Benhard

    2. Im Detail gesehen richtig, Du detailversessener. Im Vergleich zu ‚Reis stumpf in kochendes Wasser werfen‘ – unlogisch. Sag ich!
      Liebe Grüße!

    3. Nicht anders war das gemeint, Frühlingsgrüße kann ich leider nicht zurück geben, es sei denn, der derzeitige Sturm ist ein Frühlingssturm, aber heute Nacht soll es Sturmflut geben, also stürmische Grüße!

    4. Wir haben Sonne, milde 12°, die Primeln und der Hasel blühen und die Kätzchen streichen mit erhobenen Schwänzchen durch den Garten.
      Ich wünsche dir heute Abend einen warmen Ofen und einen heissen Grog.

    1. Hoffentlich trauerst du nicht zu früh um den Winter. Und der Spargelfrühlingsbote kam per Flugzeug aus Mexico. Ein Geschenk der Azteken an unseren Blog.
      Liebe Grüsse zurück, Bernhard

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