Hühnersuppe Jeffrey | 7 Punkte – Weight Watchers

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Sabrina hat eine leichte Erkältung eingefangen. Jeffrey aus Minnesota, eine ihrer Fitbit-Bekanntschaften schickte ihr fürsorglich ein Hühnersuppenrezept. Natürlich hat er recht, es ist einer der besten Gesundmacher. Die Amerikaner nennen diese Suppe nicht umsonst jüdisches Penicilline. Wir haben die Suppe mit einer Mischung aus Tradition, langsam geköcheltem und moderner, kurz und knackigem zusammengebraut. Trotzdem nennen wir sie zu Ehren des Initiators Hühnersuppe Jeffrey.

Rezept (altmodisch): Die Hühnerschenkel mit Haut (80g* pro Person) haben wir heute morgen zusammen mit geschälten ganzen Karotten, groben Selleriestücken, angebratenen halbierten Zwiebeln, einem Strauss Lauch und Majoran (Lauch und Majoran mit einer Schnur zusammen gebunden), einem Lorbeerblatt, 6 Pfefferkörner in kaltes Salzwasser gegeben, so dass alles knapp bedeckt ist. Dann auf kleinstem Feuer für ca. 2 Stunden köcheln lassen und immer wieder den Schaum mit einem Löffel abgeschöpft. Dann die Hühnerschenkel und alle anderen Zutaten aus der Brühe gefischt. Die Karotten, Zwiebeln und den Sellerie in kleinere Stücke geschnitten. Die Hühnerschenkel von der Haut und den Knochen befreit und mit den Gemüsen zurück in die Brühe gegeben.

Rezept (ohne Huhn, knackig): Wir haben Wasser mit Hühnerbrühe-Würfel aufgesetzt, geschnittenen Lauch hinein gegeben, 2-3 Minuten später die Nudeln (50g) und die Kefen. Auf kleinem Feuer köcheln lassen, wieder 2-3 Minuten später auch die grob geschnittenen Champignons und nochmals frische Majoranblätter ohne Stiel beigefügt und noch kurze Zeit fertig gegart. Um die Farbe zu verschönern (aber nicht um das Aroma zu verändern) haben wir wenig Curry beigefügt.

Wir haben die beiden Suppen aus beiden Töpfen beim schöpfen auf die vorgewärmten Teller vermischt.

* Mengenangaben sind immer pro Person, wenn im Rezept nicht anders vermerkt.
* Seit dem 9. Dezember 2015 kochen & rechnen wir mit SmartPoints.

11 Kommentare

  1. Dem altmodischen Rezept würde ich noch hinzufügen wollen, dass man die Hühnerfüsse mitkochen soll. Die sollen besonders viele gute Inhaltsstoffe beinhalten.
    Für die Akzeptanz wäre es dann aber vielleicht besser, wenn Huang aus China die Suppe empfohlen hätte. 😀
    Gute Besserung und liebe Grüße, Oli

    1. Liebe Oli

      natürlich gehören ganze Tierchen in die Suppe. Doch bin ich mit den Schenkeln beim Fleisch auslösen schneller. Das ist hier in der Firma wichtig und es sollen ja Rezepte werden die einfach und mit wenig Aufwand zubereitet werden können.Zuhause ist meine Kocherei auch aufwändiger und Detail bewusster.
      Wir lassen desshalb der Huang weiterhin die Füsse und Kämme.

      Frühlingsgrüsse, Bernhard

  2. Meine Oma machte sie schon immer für mich, wenn ich krank war und ich selbst greife heute immer noch zu diesem alten Hausmittel.
    Wobei ich außer Hühnchenfleisch noch Spargel und Erbsen reinmache, halt wie bei Oma 🙂

    1. Da wir gestern schon Spargeln auf dem Speisezettel hatten habe ich darauf verzichtet. Anstelle der Erbsen habe ich heute Kefen verwendet um Sabrina eine Freude zu machen. Nebenbei, die sind im Moment saugut.
      LG, Bernhard

    2. Die passen ja auch gut rein, finde ich.
      Meine Oma war der Meinung, der Spargel hilft dabei krankmachendes Zeug auszuschwemmen, weil man durch Spargel öfter pinkeln müsste….grins…naja, vielleicht hatte sie ja recht, wer weiß….auf jedenfall tut Hühnersuppe gut, wenn man krank ist….besonders, wenn man sie gekocht bekommt 😉

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