Foodblog: In eigener Sache Nr.2

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Am letzten Donnerstag haben wir verkündet: „Nur noch drei anstelle der fünf Food Post’s während der Woche. Wir müssen reduzieren, es ist uns zuviel geworden.“

Ihr glaubt’s nicht, wir haben uns auf die Entspannung wirklich gefreut. Heute zum ersten Mal nach langer Zeit nach dem Essen am Tisch sitzen zu bleiben. Einen zweiten Espresso trinken. Kein Rezept schreiben. Keine Bilder im Photoshop bearbeiten. Keine, keine und keine… usw. Ja es ist wunderbar, befreiend, locker und entspannt.

Ist es das wirklich? Nach 17 Monaten oder 320 Tagen stressen, wie eine Zeitungsredaktion immer auf Termin (14.00h) mit dem neusten Post im Netz zu sein, etwas später noch einen Fehler finden oder zwei, auch diese noch ausbügeln und zurück an die Arbeit. Das warten auf die ersten Likes und Kommentare. Ist es draussen in der weiten Welt angekommen? Wird es gut aufgenommen?

Viel Besuch, ahhhh Glück gehabt, doch was meinst du Sabrina: „Lag es am Essen, dem Text oder den Bilder?“ Oder wenig Besuch, wieder die gleichen Fragen. Und das Wetter spielt ja auch noch eine Rolle. Ja, das ist so. Umso besser das Wetter desto weniger Besucher. Danach liesse sich eine Wetterprognose erstellen. Ehrenwort das ist wahr.

Doch zurück zum Thema, zu meinem heutigen Geschreibse. Liebe Freunde, Follower, Blogger, Leser und Besucher, ich habe ein Problem. Mir fehlt unser täglich Blog. Schon jetzt, nach dem zweiten Espresso. Ich bin auf Entzug. Mir fehlt das Schwatzen mit euch, das gute Gefühl, dass Menschen in der grossen weiten Welt uns wahrnehmen. Der Kontakt zu lieb gewordenen, zu Fremden, zu ab und an Vorbeischauern, zu Dummschwätzern, zu Klugscheissern, zu all denen die helfen unserem Blog ein Leben zu geben. Ja, mir fehlt heute tatsächlich etwas lieb gewordenes.

Paaaaah, jetzt hab ich’s mir von der Seele geschrieben und gehe wieder zurück an die Arbeit.

16 Kommentare

  1. Wir haben euch erst kürzlich entdeckt, finden eure Beiträge toll und freuen uns an jedem Beitrag. Nachkochen können wir nicht alles, z.B. weisse Spargeln findet man in unseren Läden nie 😦
    Grüsse aus Canada
    Anita

    1. Schön dass ihr den weiten Weg auf Euch nehmt um uns zu besuchen. Merci.
      Die einen haben weisse Spargeln, die andern gute Eishockey Spieler.
      Smile und liebe Grüsse aus Zürich
      Bernhard & Sabrina

  2. In diesen Tagenn schaue ich gelegentlich vor dem Frühstück in „meine“ kleine Blogwelt. Das heißt, ich fühle mich ihr verbunden. Doch fehlen tut sie mir nicht 😉 Hier von Lombok aus, sehen die gezeigten Speisen sehr fremd aus 😉
    Herzliche Grüße, Wili

    1. Liebe Wili
      dachte des öftern an dich. Letztes mal gestern Abend. Ist sie noch in den Ferien oder am Packen? Deshalb freut mich deine „Postkarte“ aus Lombok sehr. Bin gespannt ob und was du später über die dortige Küche erzählen wirst. Geniess es.
      Ganz liebe Grüsse, Bernhard

  3. Wenn ich nicht blogge, lese ich andere Blogs und nehme dort die Unterhalt auf. Man lernt viele Interessante Dinge, und nette Menschen kennen, wenn man über seinen Tellerrand hinaus schaut. Dies war symbolisch gemeint. 😊
    Grüne Grüße
    Mion

  4. Für mich hat das Thema Kochen schon lange Übermass bekommen. Jeden Tag Kochsendungen quer durch alle Fernsehkanäle, am Radio, an jedem Dorffest. Volle Beizen und Restaurants überall – und das Gejammer, dass Outdoor Essen zu teuer ist. Dann Bloggs überall. Lebt der Mensch eigentlich nur vom Essen und Trinken. Oft habe ich das Gefühl es ist so. Es war trotzdem spannend aus der Feder von Freunden zu lesen und zu sehen wie sie sich tagtäglich engagieren und sich selber stressen. Finde es gut, dass Ihr ein bisschen kürzer tretet. Werde mich sicher wieder in der Küche von Sabrina und Bernhard zeigen – vorallem zum plaudern über Gott und die Welt.
    Fröhliche Pfingsten.

    1. Tatsächlich leben wir nur von Essen und Trinken. Damit hast Du absolut recht. Wenn wir hier darüber schreiben und reden heisst es noch lange nicht dass dies unsere einzigen Interessen sind. Das weisst du ganz genau. Es sind halt die, die wir öffentlich machen. Ob du diese lesen magst, oder eben nicht bleibt dir freigestellt.
      Auch dir schöne Pfingsten, ich habe mich ehrlich gefreut ein Lebenszeichen von dir zu sehen.
      Frühlingsgrüsse, Bernhard

  5. Ich frage mich ja seit geraumer Zeit, wann ihr genug Material für ein WW-Kochbuch zusammen habt. Um für eine andere Art von wohltuendem, süchtig machendem Stress zu sorgen, könntet ihr jeden zweiten Tag ein Rezept für ein Kochbuch bereiten und die anderen Tage bloggen. Zum Beispiel.
    Liebe Grüße aus der nordischen Affenhitze, Oli

    1. Na, wenn die Gedanken schon europaweit unterwegs sind, werden sie wohl einen wahren Kern haben. Ist zu hoffen, findet Oli

  6. Immer ist das Bloggen eine Zereißprobe zwischen wollen und Zeit finden.
    Ich mag gern bei euch schauen und lesen, wie oft…bestimmt ihr.
    Liebe Grüße

    1. Ach wenn es für uns so einfach wäre. Arbeit und Kochen sind Pflicht. Bloggen ist Kür. Doch …. wir sind Schlampen. Wenn aus der Kür keine Pflicht wird dann wär’s wahrscheinlich bei uns bald vorbei mit dem Blog. Wir brauchen die Disziplin. Ohne geht nix. Leider.
      Abendsonnengrüsse, Bernhard

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