FOODBLOG: IN EIGENER SACHE NR. 10

050716Druck

Auch wenn wir nur noch drei Rezepte pro Woche veröffentlichen kochen wir trotzdem täglich ein Gericht. Es wird weiterhin der erste Teller fotografiert, mit Text und Rezept versehen und im Ordner Blogbeiträge eingeplant.

Als wir noch täglich unser Essen veröffentlichten waren wir im Dauerstress um den Beitrag bis 14.00 Uhr zu veröffentlichen und gleichzeitig mit unserer Arbeit rechtzeitig fertig zu werden. Mit dem neuen System geschehen andere ulkige Dinge.

Zum Beispiel schreibe ich am Tag der Beitrags-Erstellung über Regen und am Erscheinungstag scheint die Sonne. Ein andermal schreibe ich über das Wochenende und der Erscheinungstag ist Mittwoch. Ich stelle uns fortwährend unbewusst Fallen die es rechtzeitig zu entdecken gilt – was uns leider nicht immer gelingt. Für Lacher sorgen alle Vorfälle die wir noch bei Zeiten erkennen bevor unser Leser mit Kommentaren darauf hinweisen. Bis heute hat dies mit einer kleinen Ausnahme auch geklappt. Ich klopfe auf Holz damit es weiterhin so bleibt.

Ein neues Problem ist die Fertigstellung der Beiträge. Denn neuerdings erledigen wir meistens zuerst die Arbeit und erst danach den Blog. Leider sind wir oft am Abend zu müde, schieben den Blog auf den nächsten Tag und vergessen den Post fertig zu stellen. Dann sitze ich einige Tage später vor Sabrinas Aufnahmen und versuche mich zu erinnern wie ich die Mahlzeit gekocht und gewürzt habe. Da Bilder nicht riechen und nach nichts schmecken dauert es manchmal bis ich die Bestandteile wieder zusammen bringe.

Es ist ein gutes Gefühl Blogbeiträge in Reserve zu haben. Die Vorteile überwiegen bei weitem, leider nicht immer. Manchmal stiftet es auch Verwirrung.

8 Kommentare

  1. Das geht mir leider auch so, ich habe einen Ordner mit mehreren hundert Fotos, die verbloggbar wären. Je nach Thema ist es wahlweise kein Problem sich an alles zu erinnern oder wie bei Rezepten hakelig. Und die anderen Fallstricke kenne ich auch und ich schätze, dass man es mitunter auch recht deutlich merkt auf meinem Blog. Sei’s drum, besser als wochenlang Pause und dann 5 Beiträge auf einmal weil man mit einer anderen Arbeit festhängt!
    LG Oli

  2. Solange Ihr keinen Pfeffer über’s Erdbeerglacé streut, ist doch alles in Ordnung *amüsiert grinsend*

  3. Keiner ist perfekt! Ich für meinen Teil finde, dass man sich mit den Deadlines selbst nicht all zu sehr stressen sollte. Ein Beitrag, der nicht unter stress ensteht und mit Zeit und Hingabe geschrieben wurde kommt doch meist sowieso besser an, oder nicht? Zumindest ist das mein Eindruck. Zum Rezept kann ich den Tipp geben, einfach kurz beim Kochen Notizen zu machen. Mache ich auch. Das erleichtert die Arbeit ungemein! Ich mag Euern Blog sehr! Macht weiter so.. ganz egal ob ein Beitrag morgen oder eben erst nächste Woche online kommt. Liebste Grüße Jini

    1. Da ich aus dem Bauch heraus koche, geschieht vieles spontan in letzter Sekunde. Deshalb gibt’s keine Zeit für Notizen.
      Die Beiträge haben wir exakt geregelt. Wir haben keine Disziplin, deshalb funktionieren wir (leider) nur so.
      Sonnengrüsse, Bernhard

  4. Ich bin sehr, sehr froh, dass ich euch entdeckt habe. 😉

    Ich esse gerne, kochen tue ich weniger gerne und die Vorlieben von drei Personen unter einen Hut zu bekommen („Ich esse kein Fleisch“, „ich mag dieses Gemüse nicht“ oder „Warum gibt es nicht jeden Tag Fleisch?!“) und dabei noch auf eine halbwegs gesunde und ausgewogene Ernährung zu achten, ist nicht ganz einfach. Werde mich hier also mal mit Genuss durcharbeiten. 😉

    LG Anna

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s