FOODBLOG: IN EIGENER SACHE NR. 11

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Kommentare zum Bloginhalt sind eine Sache für sich. Das Antworten darauf ebenfalls. Es gibt Tage, an denen habe ich alle Zeit der Welt um bewusst zurückzuschreiben. An anderen habe ich keine Zeit oder einfach keine Lust. Es gibt Kommentare die Anstandshalber eine umgehende Antwort verlangen da sie eine vernünftige Frage beinhalten. Diese Kommentare sind mir neben kritischen oder informativen am liebsten. Es gefällt mir wenn aus dem “Leserbrief” hervorgeht dass die schreibende Person unseren Text gelesen und realistisch beurteilt hat. Oder bei einem Bild feststellt dass irgend ein Detail unvollkommen ist. Nicht’s ist mir willkommener als konstruktive Kritik. Doch leider sind solche Reaktionen eine Seltenheit. Wir Foodblogger behandeln uns Gegenseitig mit Samthandschuhen. Es wird meistens nur Lob verteilt, sogar bei Beiträgen oder Gerichten die eigentlich kritisiert gehörten. Wir liken einander Gegenseitig ganz einfach weil es zum guten Ton in dieser Szene gehört. Wer liked bekommt den Like zurück, so einfach ist das.

Ein Kommentar bedeutet mir mehr Lob als nur ein Like. Doch was soll man auf ein “Lecker!” antworten. Braucht es darauf hin ein “Danke” oder ein “Ja, das war es tatsächlich”? Unsere Kommentare und Antworten müssten einfach mehr als nur Zeitvertreib sein. Gerne wäre ich manchmal kritisch, oder gäbe einen Ratschlag. Ein gutes Beispiel ist Lachs. Er wird am besten ganz kurz auf beiden Seiten sehr heiss angebraten, auf ein Gitter gelegt und im Ofen bei 80° fertig gegart. So bleibt er weich und zart. Doch auf den meisten Blogger Fotos sieht er trocken aus, wurde zur Mumie gegart. Wenn ich solches sehe zieht sich mein Magen zusammen. Hmmmh, Liken aus Gewohnheit und Anstand? Kommentar schreiben oder Schnauze halten?

Eigentlich bin ich zu einem angepassten netten Blogger mutiert. Ich habe aus schlechten Erfahrungen gelernt. Denn 2x habe ich mir erlaubt bei guten Köchen meine Gedanken in ihre Blogs zu schreiben. Beide sind überdurchschnittliche Köche. Ich erlaubte mir meine Ideen zu ihren Rezepten mitzuteilen, dachte wir würden darüber diskutieren, über das dafür und dagegen. Denkste! Die beiden „Bloggerfreunde“ haben mir die Liebe gekündigt, haben mich umgehend „entfollowed“und scheinen nun unsere Seite zu meiden. Schade.

Hat man Probleme dann ist die Bloggergemeinde dagegen unglaublich fürsorglich und liebenswert. Man wird gehätschelt und gestreichelt, das Mitgefühl fliesst Eimerweise in die Tinte der Kommentare. Man fühlt sich umsorgt und als Teil einer grossen Familie. Dies ist die andere Seite der Medaille.

25 Kommentare

  1. Ich habe zwar keinen Food Blog aber auch bei den anderen Blogs ist es so kritisch sein NEIN bloß nicht . Am Anfang habe ich mich nicht getraut wollte nicht aus dem Rahmen fallen. Mittlerweile muss man damit Leben das ich meine ehrliche Meinung drunter schreibe und wem das nicht passt und mich deshalb nicht mehr liebt ja bitte dann ist das so damit kann ich leben ❤

  2. Ein sehr schöner Text den ich voll und ganz unterstütze. Übrigens auch den Lachsteil, wobei ich sogar einer der getroffenen Hunde sein könnte.
    Obwohl ich sehr gerne hier vorbeischaue und (nur) deine Samstagskolumne lese muss ich offen gestehen ich habe bisher weder kommentiert noch Likes da gelassen. Doch das liegt nicht an euch oder dem Inhalt. Ich finde es schwer etwas zu liken das ich nicht 100% gut finde. Daher eine kleine Premiere für mich.
    Likes sehe ich persönlich als kleine Bestätigung, ein Kommentar ist hingegen das wahrlich Interessante. Da kommt es dann zur Interaktion, dem gemeinsamen Gespräch und nur so kann, meiner Meinung nach, dank Kritik oder Wünschen, Neues sinnvoll entstehen. Daher kann ich deinen Wunsch absolut nachvollziehen und ich denke, auch verstehen. Ich teile meine persönlichen Ansichten, Rezepte und Erfahrungen mit anderen Leuten um ein Gespräch zu suchen und zu führen. Nicht um meine Meinung über Ihre zu stellen. Danke auf jedenfall für die sehr kurzweiligen Samstagsbeiträge und man liest sich garantiert wieder.
    ~Bis die Tage

    Dima

  3. Das ist in der Szene der Mode- u. Lifestyleblogger nicht viel anders. Es wird halt gelobt. Immer. Weil man immer irgendwas Lobenswertes findet, muss man halt genauer hinschauen. 😉

    Ich habe das in meinem alten Blog kürzlich auch mal aufs Korn genommen und einen recht überspitzt formulierten Post veröffentlicht: https://blogweibswort.blogspot.de/2016/05/bloggen-fur-dummies-10-beliebte-blog.html (Darf ich den Link hier überhaupt reinsetzen? Wenn das unangemessen ist, dann nehmt ihn bitte raus!) Da habe ich dann allerdings auch gemerkt, dass Ironie in Blogposts nicht gut ankommt. Seither lobe und like ich, wenn es für mich angemessen ist. Oder warte halt auf den nächsten Post. 😉

    LG Anna

  4. Kritisiert mich!! 🙂 ihr seid für mich ein kleines Vorbild, da kann man sich nur geehrt fühlen 🙂 Ausserdem finde ich ist Essen grundsätzlich Geschmacksfrage, ich finde da gehört ein „bäh das schmeckt ja gar nicht“ dazu. Gerade in Sachen Lachs wie du gesagt hast… Nicht jeder mag Fisch… Ich finde auch, dass ein guter Blog Kritik braucht um am Leben zu bleiben, nur dadurch kann man wachsen, indem man immer mehr auf seine Leser und Kollegen eingeht. Es ist alles ein Geben und Nehmen. Wenn man die Kritik nicht auf seinen Blog stehen haben möchte kann man ihn auch einfach verheimlichen, die Message kam beim Autor trotzdem an und es sieht trotzdem markellos aus. Ich würde sie zwar stehen lassen, aber naja so kann man es auch machen, wenn man nicht kritikfähig ist.

    Liebe Grüße,
    Stella

  5. Bloggen lebt ja von Likes und Kommentaren ! Jeder sollte sich doch die Zeit nehmen wirklich aufmerksam zu lesen und ehrlich zu kommentieren, sonst ist ja alles nur Fassade und die ganze Arbeit mit den Fotos, Rezepten und/oder Schreiberei umsonst. Grüsse von Anja

  6. Guten Morgen!

    Ich gebe zu, dieser Blogbeitrag ist mir erst aufgefallen, nachdem Du heute/gestern nochmals auf die interessanten Kommentare hingewiesen hast.
    Nachdem ich mir den obigen Beitrag durchgelesen habe, juckt es mich in den Fingern und ich muss mich meinen Vorschreibern anschließen (ohne bewusst vorab, deren Meinung durchgelesen zu haben) und meine Meinung dazu geben.

    Ich sehe das ganze nicht so kritisch wie Du. Ich finde nicht, dass wir uns zu sehr mit Samthandschuhen anfassen. Schließlich folge und like ich wirklich nur einem Blog, wenn mir der gebotene Content zusagt. Klar kann es mal vorkommen, dass mir der eine oder andere Beitrag nicht zu 100% zusagt, doch habe ich dann direkt das recht auf Kritik? Ntaürlich ist konstruktives Feedback immer hilfreich, ich bin auch ein Freund davon. Jedoch hat jeder seinen eigenen Stil und Geschmack und über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Nehmen wir ganz plakativ Dein Lachsbeispiel. Hier vertrete ich schon eine andere Meinung als Du. Ich finde Lachs schmeckt am besten aus dem Dampfgarrer und nicht unbedingt so, wie Du es beschrieben hast… Ich denke das Thema muss von mir jetzt nicht ausgedehnt werden, jedoch war mir wichtig meine Meinung anhand eines Beispiels festzuhalten.

    Ich fänd es z. B viel erfrischender wenn mir ein Leser seine Meinung oder noch besser Anregungen privat schreibt. Habe ich zumindest nie erlebt, wäre aber mal was ganz anderes…

    Des Weiteren können wir uns glücklich schätzen wenn auf unseren Seiten noch kein Shitstorm ausgebrochen ist, da gibt es ganz andere Profile, wo dem so ist oder war. Und ganz ehrlich? Mit diesen Personen möchte ich nicht tauschen.

    Was ich eigentlich sagen möchte (bevor ich mich vollkommen in meinen Gedanken veliere): Ich finde schön, dass wir Lob aussprechen, wenn es wir etwas gut oder schön finden. Dieses Verhaten finde ich im echten Leben viel zu wenig wieder. Ich möchte damit nicht sagen, dass konstruktive Kritik nicht erwünscht ist, aber es ist doch nett einfach nett zueinander zu sein und daran kann ich nichts kritsches sehen. 🙂

    Liebste Grüße

    Jini

  7. Danke für den Beitrag. Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen. Ein like ist eine Anerkennung, ich habe es gesehen, finde es gut, lecker, appetitlich, interessant. Mit Kritik gehe ich aber sparsam um, weil ich das als Besserwisserei empfinde. Anregungen und Ideen sind bei mir jederzeit willkommen. Einen echten shitstorm hatte ich erst einmal. Dann ist mir ein anderer Blogger zur Seite gesprungen, und die provokateurin hat aufgegeben… Das kostet unheimlich viel Zeit und Mühe. Eine andere followerin frotzelt kritisch, das finde ich gut, denn sie ist bei meinem Thema (kochen an Bord) echte Expertin. Aber toll, dass du darüber schreibt. liebe Grüße Cornelia

  8. Guten Morgen lieber Bernhard! Du weißt ich bin ein großer Fan deiner Samstagskolumne und die Sparte „in eigener Sache“ wird ja auch immer interessanter 🙂 kurz gesagt, ich stimme dir vollkommen zu. Mich und meinen Blog gibt es ja noch nicht soooo lange und ich hab schnell lernen müssen mich anzupassen. Mir fehlt meistens einfach die Zeit zum Kommentieren, daher gibt es auf jeden Fall ein Like von mir, dass meine Bloggerfreunde wissen, ich „beobachte“ sie :-))) ich hab aber auch des Öfteren schon mal ein Kommentar wieder gelöscht, bevor ich es abgeschickt habe, da ich mir nicht sicher war, wie es aufgenommen wird (nicht bei euch). Aber ich hatte auch schon mal das Gegenteil. Ich bekam Kritik, habe nachgefragt wie was warum, aber es kam nie eine Antwort zurück. Wenn man persönlich und direkt Kritik ausübt, heißt es ja immer der Ton macht die Musik! die frage ist, wie handhabt man das beim schreiben?! Aber zurück zu unserer Bloggerfreundschaft. Ich mag euren Blog eirklich sehr. Und du hast wirklich tolle, inspirierende und zum nachdenkenende Ansichten! 🙂 hui war das jetzt deutsch? 🙂 egal. Ich würde mich über konstruktive Kritik von dir auf jeden Fall freuen, da du weißt was du tust 🙂 also bei kannst du die Samthandschuhe ausziehen und brauchst kein Blatt vor den Mund nehmen!!!! Ganz liebe Grüße an euch und nochmals Guten Morgen! Julie

  9. Ich habe oftmals keine Zeit, jeden einzelnen Artikel zu kommentieren, obwohl ich es gerne würde. Ein Like gebe ich, damit derjenige weiß, dass ich vorbeigeschaut habe.
    Wenn ich etwas zu kritisieren habe, nehme ich kein Blatt vor den Mund. Ich denke, dass das in einem angemessenen Ton durchaus vertretbar ist.

  10. Also, ich freue ich mich über ganz einfache Likes genauso wie über Kommentare, denn nicht jeder kann alles kommentieren oder auf alles antworten. Wie Du schon sagst….manchmal hat man auch einfach mal keinen Bock 😉 Ich like aber wirklich nur, wenn mir etwas auch gefällt, alles andere empfinde ich als scheinheilig. Und dieser Beitrag gefiel mir GUT ❤

  11. Also… nein. Lachs esse ich am liebsten einfach in leicht gesalzenem Wasser gekocht, so, dass es noch sehr saftig ist, aber nicht gegrillt. Ich meine Lachsfilets.
    Sonst heißt ein Like von mir so viel wie „sieht lecker aus“. Wenn nicht, dann nicht, oder ich habe den Beitrag nicht gelesen. Kommentieren tue ich selten.

  12. Tja…da hast du recht.
    Ich blogge schon seit ca. 6 Jahren und man/frau muss einen Mittelweg finden.
    Manch konstruktive Kritik kann erfahrungsgemäß falsch aufgefasst werden.
    Will ich mich ärgern? Nein, wohl nicht! Das posten soll doch in allererster Linie Freude bereiten.
    Wenn ich genug Zeit habe lese ich gern, wenn nicht..gucke ich nur kurz rein und freue mich mit einem „Like“ über den neusten Post -wenn er mir denn zusagt.
    Viele Grüße von einer treuen Leserin

  13. Geht wohl allen so…
    Ein gewisses Maß an Höflichkeit und Respekt sollte man jedem Blogger entgegenbringen, immerhin geben sich die Leute Mühe und stecken Herzensblut hinein.
    Andererseits sollte man authentisch bleiben 😎

  14. Hi,
    einige sehr interessante Gedanken, hast du da niedergeschrieben.
    Ich persönlich like nur, was mir auch gefällt und kommentiere wenn mich was interessiert oder mir etwas besonders gefällt
    Wenn mir etwas nicht gefällt, halte ich einfach die Klappe, das muss ich gestehen.
    Kritik kommt nicht immer gut an, wie du ja selber schon bemerkt hast.
    Wenn ich also mal einen Beitrag von dir nicht like, dann hab ich ihn entweder übersehen oder er gefällt mir nicht 😛 das kannst du dir dann aussuchen 😉
    Einen schönen Abend wünsche ich dir
    LG Diana

  15. Dann lass ich mal nicht nur ein gefällt mir da, sondern schreibe auch mein Senf dazu. Natürlich möchte man als Blogger die Seitenaufrufe und Besucherzahlen möglichst hoch halten. Und somit keine Follower kritisieren oder gar etwas gegen das geschriebene schreiben.
    Mir waren die Followerzahlen eigentlich am Anfang völlig unwichtig. Ich freue mich über jeden. Aber auch ich hab bei anderen die Erfahrung gemacht, es ist nicht erwünscht Kritisiert zu werden, oder gar auf etwas „unrichtiges“ hinzuweisen.

  16. Ja, da hast du schon recht, dass hier selten Kritik kommt von den „Followern“ bzw. der Community. Ich bin ja nun keine Foodbloggerin, sondern habe ein anderes Thema, obwohl ich gelegentlich auch aus der Küche plaudere http://www.kuechenplauderei.wordpress.com, aber ohne jeden Anspruch perfekt zu sein. Andererseits verstehe ich durchaus, dass unter „Foodbloggern“ auch Kritik geübt werden darf bzw. Tipps für besseres Gelingen ausgetauscht werden, ohne dass sich der andere gleich auf den Schlips getreten fühlt. In diesem Sinne, beste Grüße ☼Sigrid☼

  17. Weil ich der Mensch hinter der Tastatur nicht kenne, habe ich Angst ihn zu verletzen, deswegen überlese oder übersehe ich lieber, außer ich werde direkt gefragt.
    Aber beim Trostspenden kann man nichts Falsches machen, denke ich, deswegen spare ich auch nicht damit 😉

    PS: Ich „entfollowe“ dich nicht, wenn du darüber diskutieren möchtest, denn ich finde es immer spannend anderen Ansichten verstehen zu dürfen, manchmal überzeugen die mich sogar 😉

    Liebe Grüße

  18. Das kenne ich gut, bzw. erlebe es ähnlich. Feedback ist grundsätzlich erwünscht, sonst wäre die Kommentarfunktion ausgeschaltt. Doch Kritik oder kritisches hinterfragen ist bei vielen unerwünscht, wird sehr schnell missverstanden und es erfolgt ein beleidigter Rückzug oder ein überraschend heftiger Gegenschlag. Grundsätzlich haben solche für mich sonderbaren Verhaltensweisen auch etwas bereinigendes. Es hilft den Weizen von der Spreu des wachsenden Bloggerfeldes zu trennen. Zumindest mich interessiert hier weniger die Masse mit den 1001en likes, sondern Austausch und Inspiration mit Klasse.

    Dennoch gehört bei so sonderbaren Situationen für mich auch immer ein Stück Selbstreflexion dazu. Was habe ich dazu beigetragen, dass sich der andere zurück zieht? Weshalb fühlt er sich von mir auf die Füße getreten, wo ich es doch gut meinte? Wie kann ich das beim möglichen nächsten mal vermeiden und immer noch authentisch sein?

  19. *schmunzel* Ja, japp, und yes. Solche Erfahrungen mache ich auch/habe ich gemacht. Heute ist es normal, gebauchpinselt zu werden, auch wenn man um eine ehrliche Antwort bittet.
    Aber, wenn ich etwas nicht mag, dann like ich auch nicht. Ich bleibe da ehrlich. Auch wenn ich zu einem derer mutiert bin, die dann auch öfter sagen „Hast du nichts Nettes zu sagen, halt die Klappe“
    Aber mal ehrlich: Nur weil ihr denkt, der Lachs gehört so, wie ihr ihn zubereitet, heißt das nicht, dass andere ihn auch so mögen? (Ich stimme euch aber vollkommen zu, auch wenn ich Lachs so gar nicht mag).
    Ich koche leidenschaftlich gerne. Ich LIEBE es. Ein Steak darf höchstens Medium sein (jetzt darf ich ja endlich wieder!!!), Gemüse – richtig zubereitet ein Genuss.
    Aber das ist MEIN „richtig“. Und 99% der Menschen wollen das nicht hören (oder der Deutschen?). Also halte ich die Klappe (nun, mal wieder wie es scheint)
    Rosenkohl, Auberginen, Grünkohl, Kürbis, Süßkartoffeln – gute 90% der Menschen aus meinem Umfeld verziehen das Gesicht und tun so, als hätte man ihnen Hundehinterlassenschaften angeboten. Und hakt man dann nach, was kommt raus? Sie haben NOCH NIE darüber nachgedacht, diese Essen anders zuzubereiten. Sind aber auch nicht Willens, mal zu probieren. „Bah“ ist „Bah“ und bleibt „Bah“.
    Macht euch nichts drauß – es ist doch deren Verlust, bleibt mehr für uns 😀
    Süßkartoffeln, in Scheiben, kurz mariniert in Salz, Olivenöl, Zitronensaft und Zeste, dann gepfeffert auf ein Backblech und ab in den heißen Ofen … danach sind die außen knusprig, innen fluffig weich und herrlich aromatisch! Ein Narr, der das nicht mal probiert! *kicher*
    Liebste Grüße, Davina

  20. Was mich neulich extrem geärgert hat, war die Reaktion einer recht bekannten Bloggerin auf einen Artikel von mir. Das, was ich gepostet habe, ist bestimmt nichts Neues aber sie hat sich so angestellt, als ob ich bei ihr abgekupfert hätte und mich prompt überall gesperrt/geblockt ohne auch nur eine Reaktion abzuwarten. Eine fixe Googlesuche hat ergeben, dass es mit diesem Titel Millionen an Beiträgen gibt und auch sie nicht die erste war. Da frage ich mich schon, was das soll.

    Zu deinem Lachs-Beispiel: ich frage mich auch öfter, ob ich nun was sagen kann oder darf, wenn ich finde, dass die Idee zwar gut war, die Umsetzung aber noch etwas mehr Arbeit benötigt. Auf der anderen Seite: vielleicht ist der-/diejenige unglaublich stolz, weil es das erste Mal war und es weitaus schlimmer hätte kommen können? Das Sternchen gibt’s bei mir ohne Kommentar deshalb auch nur, weil ich denke „nett aber ausbaufähig“. Wir können ja einen Deal schließen und gegenseitig kritisieren und nicht beleidigt sein, weil es konstruktive und höfliche Kritik ist 🙂

  21. Hat was von sozialer Kontrolle in den Spießbürgergesellschaften auf dem Dorf. Solange du das Spiel mitspielst, alle grüsst und den Gehsteig sauber hältst bist du Teil der Gemeinschaft aber wehe du hast mal einen schlechten oder was zu meckern. 😉
    Ich betreibe ja keinen eigentlichen Foodblog aber habe durchaus Klientel aus der ‚Szene‘, ich stelle fest, dass je weniger Likes ich bekomme, um so mehr sinnvolle Kommentare kommen von Leuten, die diesen Knopf einfach nicht drücken aber trotzdem aufmerksam lesen und schreiben.
    in der Nachhaltigkeits-Bloggerszene beispielsweise gibt es teilweise hochfrequentierte Blogs mit tollen Beiträgen und keinen Likes. Dafür aber echten Besuchen. Tja.
    Bekommst heute auch keinen Like von mir, schlimm genug, dass ich wegen diesem Kommentar nun mein Mittagessen kalt werden lasse!
    LG Oli

    1. Likes empfinde ich als Bestaetigung, dass meine „Regulars“, also die, die jeden Tag schauen, auch da waren. Kommentare find ich natuerlich besser. Klar scheut man sich, direkte Kritik zu aeussern, man kann sich schnell im Ton vergreifen, oder aber etwas nicht wirklich besser wissen…
      Beispiel Lachs: Die meisten Profikoeche werden ihn innen glasig zubereiten. Die meisten Amateure, auch meine Bekannten, reden denen nach dem Mund, moegen es aber nicht wirklich. Muss ich dann den Klugscheisser geben? Manchmal mach ich nur einen Vorschlag und hoffe auf Annahme.
      Mehrfach hab ich auch schon Kommentare ( keine gemeinen!) geloescht, statt sie abzuschicken, weil ich dachte es koennte missverstanden werden.
      Aber Bernhard, wenn du dir ehrliche Kritik wuenschst, werde ich das bei dir beruecksichtigen:-) Mir faellt nur so aus dem Stegreif nichts ein in den letzten 200 Posts 🙂

      LG Alex

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