FOODBLOG: IN EIGENER SACHE NR.14

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Vor dem Fenster scheint die Sonne, der Himmel ist strahlend Blau und Schmetterlinge beschnuppern flatternd Christinas Pflanzen und Blumen. Setzen sich hin und wieder auf eine schöne Blüte und geniessen den herrlichen Sommertag. Vögel hüpfen durch die Wiese, picken unbeschwert nach Würmen und anderem Getier. Sie wissen unsere Katzen schlafend im Schatten. Den Felltieren ist es zu warm für die Vogeljagd.

Während dessen sitzt der Blogger an der Tastatur und betrachtet in Gedanken versunken seinen leeren Monitor. Er versucht nicht zu schreiben – sondern mit sich und seiner Bloggerwelt in’s reine zu kommen. Denn plötzlich ist die Frage:“Warum sitze ich an einem Traumtag hier und schreibe einen Blogtext?“ in seinem Kopf aufgetaucht.

Ja, verdammt nochmal, warum eigentlich? Warum stehe ich nicht vom Computer auf und gehe in unseren idyllischen Garten? Mit einem Glas kühlem Wein in der einen und einem Buch in der anderen Hand? Was hält mich vor dieser Kiste die keine Emotionen zeigt, nicht mit mir spricht, nicht lächelt, Strom verbraucht und Geld für Programme, Speicher  und Lizenzen verbraucht?

Halbe Sachen sind nicht mein Ding. Ich brauche Regelmässigkeit und die damit verbundene Pflicht. Ich brauche den Druck täglich einen Blogtext schreiben zu müssen. Andernfalls bin ich eine Schlampe und zu hundert Prozent unzuverlässig. Im weiteren ist der Blog so etwas wie meine tägliche Hirngymnastik. Immer ein neues Thema zu finden und in einer aneinander Reihung von Worten zu einem brauchbaren Text zusammen zu fügen hält mich hoffentlich noch lange „jung“.

Ich erinnere mich an den Film von 1975 von Miles Forman. „Einer flog über das Kuckucksnest“ mit Jack Nicholson in der Hauptrolle. Hat man mich auch unter Psychopharmaka gestellt oder einer  Lobotomle unterzogen? Ein „normaler“ Mensch macht solches doch nicht freiwillig. Unterdessen, ich habe mit dem schreiben dieses Beitrags begonnen sitze ich lächelnd an der Tastatur, schmunzle über meine Gedanken und weiss nicht genau was ich davon als echt – und welchen Teil als Verarschung meiner selbst ansehen soll.

Der Hauptgrund meines Jammerns ist jedoch ein anderer. Für den heutigen Beitrag viel mir kein brauchbares Thema ein. Also musste ich eines erfinden.

10 Kommentare

    1. Liebe Jini,
      das ist sehr lieb doch zum ca. 10.x : Nein Danke. Dieser Award macht nach meiner Ansicht einfach keinen Sinn.
      Liebe Grüsse aus dem fast sonnigen Zürich, Bernhard

  1. lach….neeeee, solang deine Phantasie noch so gut funktioniert, stehst du nicht unter Psychopharmaka 😉

    Wie wäre es mit einem Kompromiss? Geh mit einem Tablet in den Garten, daneben ein Glas Wein….und schon kannst du ab und zu den Blick über den Tabletrand schauen, genüsslich den Wein genießen und nebenbei bloggen….wie hört sich das an?

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