FOODBLOG: IN EIGENER SACHE NR.15

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Meine Dienstags Beiträge “In eigener Sache” sind ein absolutes Zufallsprodukt. Entstanden durch den ersten, der nichts anderes als eine Information an unsere Leser war. Dessen erstaunlich viele Besucher hatten mich zum Versuch eines regelmässigen Beitrags verführt den ich mit Vergnügen angegangen bin. Es war – und ist immer noch eine Herausforderung jede Woche einen neuen Text über das Bloggen in Zusammenhang mit uns zu veröffentlichen. Ich musste dabei lernen mehr von meiner Gedanken- und Gefühlswelt Preis zu geben. Die täglichen kleinen Blahblah Geschichten aus vielen nichts sagenden Worten zusammengesetzt führen nicht zu einer regelmässigen Leserschaft. Der Dienstagspost ist auch eine grosse Chance neben den reinen Foodbeiträgen an eine erweiterte Bloggergemeinde zu gelangen. Es ist unser einziger Beitrag der nur wenig mit Essen oder Abnehmen am Hut hat.

Es war und ist immer noch eine neue Welt die sich damit für mich aufgetan hat. Plötzlich eine gewisse Schreibfreiheit zu erhalten die andersherum auch schon wieder ein Grundthema hat: Das Bloggen. Schon beim dritten Beitrag habe ich mich gefragt wieviele Artikel ich wohl zustande bringen würde. Eine Frage die jede Woche wieder auftaucht, Zweifel die sich irgendwo eingenistet haben. Trotz der unterdessen 15 – von den Besucherzahlen her gesehenen – positiven Beiträgen bleibt diese kleine Unsicherheit bestehen. Wie weiter, worüber schreibe ich in einer Woche?

Schaffe ich weitere 10, 20 oder mehr …..?

Dies führt dazu dass sich mein dafür zuständiges Hirnteil nie ganz zur Ruhe legen kann. Unbewusst ist es immer auf der Suche nach einem neuen Thema das auch andere Blogger interessieren könnte. Doch es bleiben die Unsicherheit und Zweifel die doch immer mal wieder über uns kommen ob der soeben geschriebene Text auch lesenswert ist. Inhalt und Schreibe müssen genügend Qualität haben um gelesen zu werden, um die Leser auch eine Woche später wieder abzuholen. Dass ich dies ohne Unterstützung durch Bilder und ohne einen Interesse weckenden Titel versuche ist ebenfalls ein Zufalls Entscheid. Auch diesen hinterfrage ich oft ob er richtig war.

Ein Rezept zu schreiben oder eine erlebte Geschichte zu erzählen ist um vieles einfacher. Es sind feststehende Tatsachen die es in Worte zu fassen gilt. Bei Rezepten schmecken natürlich nicht allen Lesern die Zutaten, doch vielleicht gefallen die Fotos oder die Präsentation. Bei Erlebnissen kann mit einem guten Text aus wenig sehr viel herausgeholt werden. Doch Gedanken und Gefühle in Worte zu kleiden, zu gestehen dass man manchmal eine Memme ist, ist nicht immer ganz so einfach.

5 Kommentare

  1. Dann hab ich mir vielleicht nicht genügend Zeit genommen um deinen Text zu verstehen..oder zu wenig Zeit um mich besser auszudrücken.
    Ich meinte damit, schreib was die in den Kopf kommt. Das Leben von anderen Mensch ist doch an sich schon interessant.

  2. Hallo Bernhard, ich finde deinen Blog in jeglicher Hinsicht sehr lesenswert und ich lese deine persönlichen Zeilen und Rezepte immer wieder gern. 🙂 Allerdings kann ich deine Skepsis und Gedankenspiele nachvollziehen, denn mir geht es nicht anders. Jeder ist unterschiedlich und hat andere Interesse, mannigfaltige Vorlieben. Und genau das unteren einen Hut zu bekommen, ist eine wahre Kunst, die dir meines Erachtens prima gelingt. Du lässt dich von deinen Zweifeln nicht abbringen und bloggst regelmäßig. Dafür sind dir deine Leser dankbar. 🙂

  3. Natürlich haben Blogger den Gedanken dran, ob das den Lesern gefällt. Aber wenn du schreibst um den Lesern zu gefallen ist es ja schon wieder gekünstelt.
    Sich zu viele Gedanken drum zu machen, wie und wo und was gefallen könnte, lässt dich schlussendlich gar nichts aufs Papier (den Bildschirm) bekommen.
    Schreib was dir einfällt. Die Leser sind einfach an deinem Leben interessiert, egal wie banal es auch für dich sein möchte.

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