FOOD KOLUMNE Nr. 15 | Menüs nach Weight Watchers Punkten

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Wir sind vom 2. Oktober bis am 15. Oktober 2016 in den Ferien. Die Zeit überbrücken wir mit einer „Best of Serie“ aus unseren ersten Bloggerjahren. Dieser Beitrag ist vom 16. Mai 2015.

Als ich mich anerboten habe für unsere Weight-Watchers-Teilnehmerinnen zu kochen, hatte ich keine Ahnung was das heisst. Ich meinte das sei eine Diät, lernte jedoch schnell dass dies nichts anderes ist als eine vernünftige Kocherei mit masshalten bei den “Dickmachern”.Eine Waage braucht’s auch sowie einen Messbecher für die Flüssigkeiten.

Die Punkte nach Weight Watchers auszurechnen ist viel einfacher als sich mit Kalorien herum zu schlagen. Dass Gemüse und Früchte mit ganz wenigen Ausnahmen 0 Punkte haben weiss man schnell mal. Davon kann also mehr oder weniger in die Pfanne je nach Hunger. Weitere Eckwerte sind schnell gelernt. Zum Beispiel 2 Punkte für ein Ei, 3 Punkte für 120g Huhn, 7 Punkte für 1 dl Rahm. Im Weiteren weiss ich, dass wir mit 60g Reis (ungekocht), 70g Teigwaren (ungekocht) oder 200g Kartoffeln als Beilage genügend gegessen haben. Damit lässt sich sehr einfach Gerichte zusammenstellen und die gewünschte Weight Watchers Punktzahl erreichen. Wir haben bei uns 12 Punkte als erstrebenswert bestimmt. Damit haben wir noch genügend Freiraum für ein unserer Ansicht nach vernünftiges Frühstück und Abendessen.

Bei der Planung überlege ich mir grundsätzlich was mir am wichtigsten ist. Oft ist dies Fleisch, manchmal eine Rahmsauce. Davon will ich genügend auf meinem Teller, das bekommt Priorität. Davon lege ich eine bestimmte Menge als Mindestportion fest und nehme die übrigen Nahrungsmittel als variabel. Hat das geplante Gericht Fleisch und Fett die eine hohe Punktzahl ergeben, reduziere ich den Sattmacher (bei uns meist Kohlenhydrate). Bekomme ich Angst, dass die Portionen zu klein sind, erhöhe ich umgehend den Gemüseanteil. Es ist eine Spielerei bis schlussendlich die Balance stimmt. Mit wenigen Ausnahmen sind die Portionen richtig. Richtig, heisst für uns sättigend, sodass wir bis zur nächsten Mahlzeit keinen Hunger verspüren.

Bei unseren Rezeptangaben sind deshalb die für “Weight Watchers” wichtigen Mengenangaben in Klammern als Gewicht vermerkt. Den “Ölpunkt” setzen wir hingegen als selbstverständlich voraus. Anhand dieser Angaben sollte es problemlos sein kleine Änderungen vor zu nehmen und den eigenen Bedürfnissen anzupassen.

Alle Produkte ohne Angaben möchte ich den Köchen und Köchinnen nicht exakt vorschreiben. Denn der Kühlschrankinhalt und der Markt sollen und dürfen Mitspielen. Ebenso das Geschmacksempfinden eines jeden Einzelnen. Persönlich bin ich kein Menü- und Rezeptleser. Meine Küche ist ein Spiel mit Nahrungsmitteln nach meinem Geschmack. Freiraum für interpretationen ist bei unseren Gerichten vorhanden. Gäbe es mal eine Ausnahme würde diese erwähnt.

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